Begleitung bei Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftsdrittel
Fehlgeburten vor der 12. Schwangerschaftswoche geschehen oft fast unbemerkt vom Umfeld. Viele Frauen und Paare behalten diese Information für sich. Die Frage, was zu tun ist, stellt sich dennoch!
Wenn die Diagnose beim Ultraschall gestellt wird, dass das kleine Wesen nicht mehr lebt, aber noch in der Gebärmutter ist, ist dennoch keine Eile geboten. Eltern können sich ihre Zeit für die Verarbeitung und Abschied nehmen und abwarten. Es gilt abzuwägen zwischen der natürlichen Fehlgeburt und einer Ausschabung.
In der Regel erkennt der Körper, dass die Schwangerschaft nicht mehr intakt ist. Natürlicherweise setzt dann eine leichte Blutung ein und die kleine Geburt beginnt. Es braucht Wehen und die Geburtshormone, um sowohl körperlich, als auch psychisch zu verstehen, dass diese Schwangerschaft nicht weiter wächst und lebt. Die Wehen und die Rückbildung müssen einsetzen.
Die kleine Geburt kann sich Tage oder sogar Wochen hinziehen. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess. Emotionaler Beistand und fachkundige Begleitung sind meist vonnöten. Wenn nötig, kann Homöopathie begleitend eingesetzt werden.
Die klinische Alternative, eine Ausschabung, ist ebenfalls eine Wahlmöglichkeit, macht aber mehr Narben in der Gebärmutterschleimhaut und kann damit Folgeschwangerschaften beeinträchtigen.
Sollten zu starke Blutungen oder Fieber auftreten ist es sofort nötig, in die Klinik zu fahren.
Egal, für welchen Weg du dich entscheidest, begleite ich dich gerne mit Fachwissen und Einfühlung in die Situation.